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Die schwarze Macht: Der »Islamische Staat« und die Strategen des Terrors
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Die schwarze Macht: Der »Islamische Staat« und die Strategen des Terrors
Islam , Sachbuch / 30. August 2018

Die schwarze Macht: Der »Islamische Staat« und die Strategen des Terrors sit 2016 erschienen. Der Titel hört sich nicht mehr serh aktuell an, da der IS viel seiner Macht verloren hat. Vielfach fragen sich die Leute, ob es den IS noch gibt. Der Klappentext ist daher vielleicht irreführend Der »Islamische Staat« ist unter Druck geraten, aber das macht ihn nur noch gefährlicher. Neben seiner Herrschaft über weite Teile Syriens und des Iraks versucht er, in neuen Gebieten Fuß zu fassen. Und er orchestriert und inspiriert Terroranschläge, die immer häufiger auch Europa brutal erschüttern. In dieser umfassend aktualisierten und erweiterten Ausgabe seines mehrfach preisgekrönten Buch zeigt SPIEGEL-Korrespondent Christoph Reuter, was den „Islamischen Staat“ so gefährlich macht und was der Terror der Dschihadisten bedeutet: für die Menschen in Syrien und im Irak, für die Nachbarstaaten des IS und für uns in Europa. Die schwarze Macht: Der »Islamische Staat« und die Strategen des Terrors ist dennoch nach wie vor eine interessante Beschreibung des Phänomens IS. Die umfassende Beschreibung besticht vor allem durch eine solide Detailkenntnis der politischen wie auch regional-ethnischen Zusammenhänge. Damit stellt das Buch eines der Referenzwerke zu der Thematik auch gegenüber englischsprachigen Veröffentlichungen dar. Besonders hervorzuheben ist die detaillierte Abgrenzung zwischen…

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7.9/10
Sechs Koffer: Roman – Maxim Biller
Belletristik , Krimi / 13. August 2018

Eine berührende Familiengeschichte – und ein virtuoser literarischer Kriminalroman von großer politischer Aktualität. In jeder Familie gibt es Geheimnisse und Gerüchte, die von Generation zu Generation weiterleben. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. In seinem neuen Roman erzählt Maxim Biller von einem solchen Gerücht, dessen böse Kraft bis in die Gegenwart reicht. »Sechs Koffer« – die Geschichte einer russisch-jüdischen Familie auf der Flucht von Ost nach West, von Moskau über Prag nach Hamburg und Zürich – ist ein virtuoses literarisches Kunststück. Aus sechs Perspektiven erzählt der Roman von einem großen Verrat, einer Denunziation. Das Opfer: der Großvater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hingerichtet wurde. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft. Was hier auf wenig Raum gelingt, sucht seinesgleichen in der deutschen Gegenwartsliteratur: eine Erzählung über sowjetische Geheimdienstakten, über das tschechische Kino der Nachkriegszeit, vergiftete Liebesbeziehungen und die Machenschaften sexsüchtiger Kultur-Apparatschiks. Zugleich ist es aber auch eine Geschichte über das Leben hier und heute, über unsere moderne, zerrissene Welt, in der fast niemand mehr dort zu Hause ist, wo er geboren wurde und aufwuchs. »Sechs Koffer« ist ein Roman von herausragendem stilistischen Können, elegantem Witz und einer bemerkenswerten Liebe zu seinen Figuren: Literatur in…